Lieb(e)voll(l)os - Die Rollenspieler (Deprivation, Teil 1)

PerChaTem (Pt. 10c3)
FAQs zur Reihe (PerChaTem) / Grundsatzfrage: Die ewige Schuldfrage und eine Flasche Liebe
Ebenso wie ich die affektive Empathie zwischen den Zeilen im Kapitel Zwischenspiel als ein Ultimum beschrieb und demzufolge andere Formen ignorierte - als ob sie keine Existenz für mich hätten -, so werde ich auch mit dem Begriff Deprivation ähnlich verfahren. Die Zerteiltheit der Naturwissenschaften tangierte mich eben noch nie. Und so fällt es mir geradezu einfach den unter Entzug leidenden oder verflossenen Fachbegriff (- als ableitendender Vergleich zur Grunddefinition -) sprachlich zu isolieren. Mein und unser aller Absolutum sollte sich auf die emotionale Deprivation richten, Solch ein anti-stringente/restringierte Verallgemeinerung braucht von etwaigen lesenden Personen mit unterschiedlichsten Varianten dieser Störung nicht negativ bewertet zu werden, da ich in erster Linie in all meinen Abhandlungen den Hintergedanken der Ganzheit im Sinne habe, um den Text nicht unnötig zu verstricken. Darüber hinaus werde ich ohnehin nachfolgend erklären, warum ich eine Form der Deprivation ganz nach oben setze. 

Lieb(e)voll(l)os - Die Rollenspieler (Zwischenspiel)

PerChaTem (Pt. 10c2)



Der Ausspruch "Die Unerträglichkeit des menschlichen Seins" eröffnet ohne eine Anspielung auf ein namensähnliches Werk aus dem Jahre 1984 (Milan Kundera, "Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins") ein neues Kapitel mit einer Brücke zu meinen letzten Worten ("[...] deren Gedankengänge mir unerträglich erschienen"), für mich persönlich, denn zwischen jenen Zeilen und diesen (nach-)folgenden ruhen nun schon nahezu sieben Monate. Rund dreißig kurze Niederschriften verfasste ich in jener Zwischenzeit, so dass man keinesfalls von einer kreativen Schreibpause sprechen darf. Trotzdem sei mir dieser Einschub erlaubt, scheint es mir doch wichtig für die Leser zu erwähnen, gerade in Hinblick auf einen möglicherweise leicht veränderten Schreibstil. 

Lieb(e)voll(l)os - Die Rollenspieler (Denunziation)

PerChaTem (Pt. 10c1)


FAQs zur Reihe (PerChaTem) / Grundsatzfrage: Die ewige Schuldfrage und eine Flasche Liebe

"«Mahatah: Ihr habt die Uhr – wir haben die Zeit» ist ein Dokumentarfilm über die Zeit, ein Blick auf den Takt der Kulturen. Mit «Mahatah» – das arabische Wort für Bahnhof – taucht Regisseurin Sandra Gysi in die Mikrokosmen der Kopfbahnhöfe von Zürich und Kairo ein und geht der Frage nach verschiedenen Zeitwahrnehmungen und den darin innewohnenden Lebenskonzepten nach."
(Quelle: UBS Stiftungen)
Ich gestehe, ich habe den besagten Film nie gesehen, was aber wohl auf die meisten LeserInnen zutreffen wird und im Diskurs nicht notwendig erscheint. Ich war auch noch nie in Kairo, dennoch sind mir Menschen mit arabischen Wurzeln durchaus gut bekannt. Jene Bekanntschaften "tick(t)en" tatsächlich überwiegend anders, kulturell und vor allem zeitbezogen. Vor über 20 Jahren erklärte mir ein Freund eines guten Freundes aus arabischen Gefilden, dass ein Satz wie "Ich habe keine Zeit" in seinem Heimatland nicht existiert. Ein Gespräch mit einem Mensch geht immer vor einen durch und durch getakteten Tagesablauf. Damals wurde mir schlagartig klar, warum ich stets gerne mit dem Freund des Freundes die Zeit verbrachte, um mich mit ihm über Dinge zu unterhalten, die zumeist nicht tiefensinnigen Charakter hatten. Sein andersartiges Empfinden für die Zeit ergoss sich in sein unmittelbares Umfeld aus und nahm jeden in einen zeitlosen Bann auf. Raum und Zeit flossen ineinander und spielten keine Rolle mehr, so wie diesen beiden Komponenten es tatsächlich in unseren Breitengraden tun.  

Lieb(e)voll(l)os - Die Autonomen (Findungsphase)

PerChaTem (Pt. 10b2)


FAQs zur Reihe (PerChaTem) / Grundsatzfrage: Die ewige Schuldfrage und eine Flasche Liebe
Vorausgehende Artikel: Grundgerüst / Die Autonomen (Eingangsenergien)


Wahre Liebe macht Angst. Nicht für Autnoms [Erinnerung an die Eingangsenergien: der Begriff "Autonome" wird von mir im weiteren Diskurs mit "Autnom" in der Einzahl und im Plural mit "Autnoms" abgekürzt], nicht unbedingt für Selbststimulanten, aber definitiv für den großen und den Großteil all derer, die sich dem Rollenspiel hin- und/oder hergegeben haben, sei es aus freien oder andersartigen Stücken.

Lieb(e)voll(l)os - Die Autonomen (Eingangsenergien)

PerChaTem (Pt. 10b1)


GrundsatzfrageWas ist Liebe? / FAQs zur Reihe (PerChaTem)
Vorausgehende Artikel: Grundgerüst


Mit Freude werde ich die erste Gruppe vorstellen, die ich unter den Begriff "Die Autonomen" zusammenfass(t)e und im weiteren Verlauf liebevoll (ohne los) als "Autnom" (in der Einzahl) abkürze (Mehrzahl: "Autnoms"). Um vorweg ein paar Gefühle in und mit den Worten über Buchstabenzusammenfügungen Ausdruck zu verleihen, gestehe ich dem Leser eine Woge Liebe in Form von Energie ein, die über mich schwebt(e) währenddessen ich diese Zeilen verfass(t)e. Ob jene heilsame Ausstrahlung übergeht und gut für jedermann-/frau ist, das wird sich zeitgebunden ergeben.

Lieb(e)voll(l)os

PerChaTem (Pt. 10)
Grundsatzfrage: Was ist Liebe? / FAQs zur Reihe (PerChaTem)

Das Gegenteil von liebevoll ist lieblos. Hier verschwindet ein kleiner Teil, genauer gesagt ein Buchstabe während der Kompositionsphase der Wörter "Liebe" und "los". Ein Liebloser benötigt kein "e" am Ende des ersten Wortteils. Ein Liebevoller wäre ohne dieses "e" nicht vollständig. Es gibt nicht "liebvoll" und auch nicht "liebelos", oder doch? Hat mein Sammelbegriff "lieb(e)voll(l)os" nicht auch eine Existenz oder verdient er/sie/es gar überhaupt nicht und keinesfalls die Verfremdung zu einem Port[e]manteaus wie etwa "livolos"?

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...

▶‣‣‣▶▶‣‣‣▶Zufallsposts aufm Blick per Klick ▶‣‣‣▶▶‣‣‣▶
X